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Laborbedarf Glas

Borosilikatglas
(Duran, Pyrex, Rasotherm)

Semi-Borosilikatglas
(zb. Durobax, Fiolax, Geräteglas 20)

Allgemeines Geräteglas
(Natron-Kalk-Glas z.b AR-Glas)

Duran Glas

Sehr gute chemische Resistenz

DURAN® Borosilikatglas 3.3 ist gegen Wasser, neutrale und saure Lösungen, starke Säuren und deren Mischungen sowie gegen Chlor, Brom, Jod und organische Substanzen sehr beständig.
Auch bei längeren Einwirkungszeiten und Temperaturen über 100 °C übertrifft es in seiner chemischen Widerstandsfähigkeit die meisten Metalle und andere Werkstoffe.
Lediglich Flusssäure, konzentrierte Phosphorsäure und starke Laugen bei gleichzeitigem Auftreten von hohen Temperaturen (>100 °C) tragen die Glasoberfläche ab (Glaskorrosion).
Aufgrund der guten Wasserbeständigkeit entspricht DURAN® den Vorgaben der USP, EP und JP und ist ein Neutralglas bzw. entspricht Glastyp 1. Deshalb kann DURAN® nahezu uneingeschränkt
in pharmazeutischen Anwendungen und in Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden.

Minimale Wärmeausdehnung & hohe Temperaturwechselbeständigkeit

DURAN® Glas zeichnet sich aufgrund eines sehr kleinen Längenausdehnungskoeffizienten (3,3 x 10-6 K-1) durch eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit (ΔT=100 K) aus.
Das ist so gering, dass kaum Spannungen im Glas entstehen und das Glas, z. B. beim Eingießen von kochendem Wasser, nicht zerspringt.
Quelle und weitere Infos unter:
http://www.duran-group.com/de/ueber-duran/duran-eigenschaften.html

Borosilikatglas / Boro 3.3

Borosilikatglas, auch als Borsilikatglas oder Borosilicatglas bezeichnet, nach ISO 3585 sind sehr chemikalien- und temperaturbeständige Gläser, die vor allem für Glasgeräte im Labor, der chemischen Verfahrenstechnik und im Haushalt eingesetzt werden. Die gute chemische Beständigkeit gegenüber Wasser, vielen Chemikalien und pharmazeutischen Produkten (hydrolytische Klasse 1) erklärt sich durch den Bor-Gehalt der Gläser. Die Temperaturbeständigkeit und Unempfindlichkeit der Borsilikatgläser gegen plötzliche Temperaturschwankungen sind eine Folge des geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten (≈ 3,3 × 10−6 K−1) von Borsilikat.
Quelle und Info : http://de.wikipedia.org/wiki/Borsilikatglas

Jenaer Glas

Jenaer Glas wird ein von Otto Schott im Jahre 1887 entwickeltes hitzebeständiges und chemisch resistentes Borsilikatglas genannt. Siehe hier...Das „feuerfeste“ Gebrauchsglas wurde seit den 1920er Jahren in Jena unter dem Markennamen JENAer GLAS produziert und vertrieben. Es fand sowohl in der Industrie als auch in Haushaltsgeräten Anwendung. Bedeutende Gestalter wirkten seit den 1920er Jahren an der Formgebung dieser Produkte mit: Gerhard Marcks, Wilhelm Wagenfeld, Heinrich Löffelhardt, Bruno Mauder, Ilse Decho und Hans Merz. Eine vom Bauhauskünstler László Moholy-Nagy initiierte Werbekampagne in den 1930er Jahren trug maßgeblich zum Erfolg bei.

In der DDR war Jenaer Glas ein gefragter Exportartikel in das NSW (Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet) und wertvoller Devisenbringer.

Mitte 2005 stellte die Schott AG die Produktion von Jenaer Glas am Gründungsstandort des Unternehmens in Jena ein, nachdem in den 1990er Jahren noch mehrere Millionen Mark in eine neue Fertigungsstraße investiert worden waren. Der Schmelzofen wurde am 29. April 2005 abgelassen und stillgesetzt. Ende Mai 2005 wurde die Nachbearbeitung geschlossen.[1] Die Marke Jenaer Glas blieb im Besitz des Unternehmens, die Lizenz wurde zum 1. Januar 2006 an die Zwiesel Kristallglas AG vergeben.

Seither wird Jenaer Glas in der niederbayerischen Stadt Zwiesel hergestellt.
Info und Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jenaer_Glas

SBW-Glas

Glastyp/
Anwendung
Chemisch hoch resistentes Laborglas, Laugenbeständigkeit besser als
bei DURAN®
Physikalische
Daten
Siehe Quelle : www.Schott.com (weiter unten)
Chemische
Beständigkeit
Wasserbeständigkeit (DIN ISO 719) Klasse HGB1
Säurebeständigkeit (DIN 12116) Klasse S1
Laugenbeständigkeit (DIN ISO 695) Klasse A2
Der Schwermetallgehalt für die Elemente Blei, Cadmium, Quecksilber
und 6-wertiges Chrom liegt unter 100 ppm